Tiramisu Torte – die Genialität der Einfachheit und höchste Form im Geschmack

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Tiramisu Torte – die Genialität der Einfachheit und höchste Form im Geschmack

Tiramisu Torte abgeschnittenHeute muß ich mal über ein Rezept schreiben, welches ich letztens im Fernsehen, bei Tim Mälzers “Kitchen Impossible” gesehen habe. Ich war von diese Tiramisu Torte schon beim zuschauen extrem begeistert. Man konnte ohne selbst zu probieren, das diese Torte genial ist. Da, ich über ein Rezept heute schreibe, was nicht von mir ist, hier schon mal der Original Link zum Rezept – den ich dann gefunden hatte. 

Tiramisu Torte von Kitchen Impossible

Es geht um eine Tiramisu Torte, die extrem locker im Fernsehen aussah. Der Teig schien genial zu sein. Ich mußte es ausprobieren! Jetzt schon mal im Vorfeld, das Ergebnis war schon mal atemberaubend. Obwohl es hier und da schon noch paar Verbesserungen gibt. Keine Verbesserungen des Rezepts, sondern bei meiner Zubereitung. Aber später mehr dazu. 

Mal weg gegen, von den fertigen Löffelbisquits. Dieser Teig wird Sie begeistern. Nun aber genug der Lobeshymne – jetzt geht es ans Backen.

Das kleine Problem mit Cream of Tartar …

Das wichtigste was man aber braucht ist Weinstein. Im Rezept wird es als “Cream of Tartar” angegeben. Die Beschaffung von Cream of Tartar ist die einzige Schwierigkeit, bei der Zubereitung der Tiramisu Torte. Bei dem Cream of Tartar handelt es sich um Weinstein. Geht man in ein Reformhaus bekommt man dann gesagt, das es Weinstein Backpulver ist. Das ist aber falsch! Was man hier im Rezept braucht ist reiner Weinstein. Es ist schon witzig, wenn man das Backpulver z.B. von Alnatura kauft steht drauf “Reinweinstein”. Doch die Zutaten Liste sagt aus das nur Reinweinstein in 25 % Anteil enthalten ist. Dieser Anteil wird benötigt, damit das Hauptbacktreibmittel Natron, einen säurehaltige Umgebung hat, damit es treiben kann. Das alles klingt etwas kompliziert, doch ist es gar nicht. Ich habe, nachdem ich den Weinstein nicht bekommen habe, mit dem Weinstein Backpulver gearbeitet. Ich wollte es einfach ausprobieren! 

Nun zu diesen Artikel werde ich auf jeden Fall einen Nachtrag haben. Denn der zweite Versuch wird mit Weinstein PUR ausprobiert. Der Weinstein bewirkt das das Eiweiß seine Luftigkeit einfach besser behält. Es wird in der Profi Küche auch zum Teil für Baiser oder Meringe verwendet. Davon abgesehen ist Weinstein völlig unschädlich. 

Die Zutaten der Tiramisu Torte

Das brauchen Sie für den Teig:

  • 285 g Mehl
  • 1 1/2 Teelöffel normales Backpulver
  • 200 g Zucker (am besten gleich 2 mal 100 g abgewogen) Nachtrag: Ich habe 100g Zucker extra genommen, beim Rühren für das Eigelb (kann man aber auch weglassen)
  • 4 Eier (getrennt und wenn Sie klein sind würde ich 5 nehmen)
  • 100 ml Öl 
  • 200 ml Kaffee frisch aufgebrüht und stark
  • Vanille (Extrakt oder auch Pulver)
  • 1/4 Teelöffel Weinstein
  • Kakaopulver
  • Prise Salz

Das brauchen Sie für den Mascarpone Creme:

  • 250 g Creme Double 
  • 250 g Mascarpone
  • 90 g Puderzucker 

Achtung: Im Rezept angegeben ist eine Backform von 20 cm und die braucht man ja auch gleich 2x. Ich hatte nur 2x eine 22 cm Backform. Das mit den Teig hat bei dieser Größe aber auch funktioniert. Nur die Mascarpone Creme war zu wenig. Vielleicht die Hälfte mehr, von der Mengenangabe, würde  ich das nächste mal auf jeden Fall nehmen. Dann reicht es auch noch für den Rand der Tiramisu Torte. 

Ich habe diesmal nicht allzuviel Fotos gemacht, weil es eigentlich auch viel zu einfach ist. Geschlagenes steifes Eiweiß oder auch bei der Teig Zubereitung – da gibt es nicht zu viel zu sehen …

Nachtrag: Auf vielfachen Wunsch ist finden Sie hier nun die Fotos der zweiten gebackenen Torte.

So nun meine Beschreibung des Rezepts. 

Als erstes wiege ich immer alles ab und stelle es mir alles griffbereit zurecht. 

Die Backformen ausfetten mit Butter.

Das Mehl abwiegen, mit 100 g Zucker, den Backpulver und einer Prise Salz mischen und beiseite stellen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

steifer Eischaum für Tiramisu TorteAls erstes habe ich Das Eiweiß steif geschlagen, etwas Zucker dabei zugeben und eben den Weinstein. In meinem Test hatte ich wie schon oben erwähnt keinen puren Weinstein, sondern nur das “Weinstein Backpulver”. Ich habe da einen gestrichenen Teelöffel genommen. Den Rest von Zucker habe ich erst zugegeben, wenn das Eiweiß schon gut steif war. 

Teig gemischtNun habe ich in die Rührschüssel die Eigelb und 100 g Zucker gegeben. Dann das Öl beigegeben und weiter gerührt. Zuletzt noch von den Kaffee 100 ml dazu und auch das Vanille Extrakt. Wenn alles schön cremig vermischt ist, gibt man das Mehlgemisch dazu. Jetzt nicht mehr zu lange rühren. 

Nun wird das steife Eiweiß in den Teig gegeben und gut unterhoben. Den Teig auf die 2 Backformen aufteilen und ab damit in den Backofen. Nach etwa 20 bis 25 Minuten ist der Teig fertig. 

Jetzt kann man es kaum abwarten, doch der Teig muß leider noch abkühlen. 

Nun macht man die Mascarpone Creme. Dafür wird ganz einfach die Creme Double aufgeschlagen und dann gibt man den Puderzucker zu und die Mascarpone. So schnell ist die Creme fertig. 

Tiramisu Torten BodenDie zwei fertige ausgekühlten Teige werden nun mit den den Restlichen Kaffee bestrichen. Ich hatte dabei nicht alles verwendet, mir wurde der Teig dafür fast zu weich. Auf den ersten Tortenboden kommt dann eine Schicht von der Mascarpone Creme. Ich hatte vergessen (bzw. überlesen im Original Rezept) das man noch etwas Kakao übersieben muß. Den zweiten Tortenboden habe ich gedreht, damit die schöne glatte Seite von unten, nach oben zeigt. Dann kommt also der zweite Tortenboden darauf und wieder eine Schicht von der Mascarpone Creme. Zum Abschluß noch die Kakaoschicht darüber pudern. Nun hatte ich eben keine weitere Creme für die Seite. Ich fand aber auch das es auch ohne Creme gar nicht so schlecht aussah. Aber das passiert Ihnen ja nicht, weil Sie ja gleich etwas mehr Creme zubereiten. 

Nun muß man aber immer noch etwas warten, denn die Torte sollte im Kühlschrank noch abkühlen. Dabei verfestigt sich eben nochmal die Creme. Solange muß man noch warten, bis man endlich in den Genuß kommt das Meisterwerk anzuschneiden und es zu genießen. 

Tiramisu Torte

Schön wäre es schon gewesen, wenn man den Rand der Tiramisu Torte auch noch mit Mascarpone Creme einstreichen hätte können … Dann wäre Sie auch im Aussehen fast so perfekt gewesen, wie die von Melissa Forti. Doch Sie macht die Torte ja immer und verkauft diese ja in Ihrem Restaurant. Die winzigen Feinheiten der absoluten Genialität sollten aber auch Ihr gehören! Danke an Melissa Forti für das Rezept und Ihre Backkunst.

Glauben Sie mir einfach, es wird Sie umhauen! Der Teig ist extrem luftig und der Geschmack besticht durch die Einfachheit der Zutaten. Nichts ist verfälscht. Der Reine Geschmack eines Teiges nach Kaffee und eine Creme mit intensiven Mascarpone Geschmack. 

Dieser Teig bietet auch sicher eine gute Möglichkeit eine andere Torte zuzubereiten. Vielleicht jetzt zur Osterzeit mit einer Eierlikörcreme. 

Übrigens war der Teig bzw. die Tiramisu Torte auch noch nach 2 Tagen geschmacklich und auch in der Konsistenz hervorragend. Aber länger hat sie auch nicht gestanden. Das lag nur daran, das wir 2 Personen eben für so eine Torte 1-2 Tage brauchen. 

Nachtrag zur Tiramisu Torte 23. März 2017:

Inzwischen habe ich die Torte ein weiteres mal gebacken. Leider immer noch mit dem Weinstein Backpulver und immer noch nicht mit reinen Weinstein. Doch das Ergebnis war wieder hervorragend. Das einzige was eben nicht so perfekt ist, ist eben das zusätzliche Natron von dem Weinstein Backpulver. Dadurch geht der Teig ziemlich hoch und bildet so eine Art kleine Blasen an der Oberfläche. 

Diesmal hat die Creme auch für die Seiten der Tiramisu Torte gereicht. Ich hatte von Creme Double und Mascarpone jeweils 500 Gramm genommen. Hier das Ergebnis:

Tiramisu Torte nach Forti

 

Tiramisu Torte – die Genialität der Einfachheit und höchste Form im Geschmack
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By |2017-08-24T13:28:18+00:00März 18th, 2017|Backen, Blog|39 Comments

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Ich bin Iris und beschreibe unser tägliches Mittagsessen. Ich freue mich über jeden Kommentar. du kannst mich auch unter Twitter, Facebook und Google+ erreichen

39 Comments

  1. Marina 27. März 2017 at 20:02

    Hallo, erstmal Glückwunsch zu der super gelungenen Torte. Die sieht ja soo genial aus und der Geschmack ist sicherlich großartig.
    Nun zu dem Weinstein: diese Substanz heißt auf lateinisch Acidum tartaricum , deshalb sicher auch der ähnlich klingende Name Cream of tartar. Diese Weinsteinsäure gibt in Pulverform in der Apotheke zu kaufen. Einfach ein kleines Tütchen in der gewünschten Menge abwiegen lassen und zuhause fein mörsern. Wünsche weiterhin gutes Gelingen…VG. Marina

  2. iris 27. März 2017 at 22:34

    Hallo Mariana, vielen Dank für den netten Kommentar. Ich muß es auch mal unbedingt kaufen, manchmal ist es auch eine Zeitfrage. Über das Ergebnis mit dem Original Weinstein bin ich schon sehr gespannt. Aber wirklich nochmal, die Torte ist genial. Es lohnt sich echt das mal auszuprobieren. Im Prinzip geht der Boden sicherlich auch noch mit einem anderen Belag zu variieren.

  3. Astrid 29. März 2017 at 17:02

    Hallo Iris,
    Die Torte sieht super aus!!! Hab da ne echt doofe Frage… Hab den Boden jetzt schon zweimal probiert, aber sobald ich zu den Eiern das mehl gebe wird mein teig wie gummi! Rührst du mit der Hand oder mit der küchenmaschine? Vielleicht liegts ja daran, ich benutze die maschine.
    Liebe Grüsse
    Astrid

  4. iris 30. März 2017 at 13:54

    Ich habe das erste mal das Mehl nur ganz kurz mit der Küchenmaschine eingerührt. Dabei ist der Teig schon etwas dicklich geworden, doch dann kommt doch noch das ganz steife Eiweiß dazu. Dann wird er ja ganz locker wieder. Das Eiweiß habe ich aber beim 2. Versuch auch nur mit der Hand kurz unterhoben. Vielleicht hast du auch was bei den Zutaten vergessen? Den Kaffee vielleicht? Mir passiert sowas schon manchmal.

  5. Astrid 30. März 2017 at 19:41

    Hallo iris
    Nein vergessen hatte ich nichts.das unterheben des eischnees ging dann so gut wie garnicht mehr,da der teig wie gesagt wie gummi war.ich werds am wochenende nochmal ausprobieren.muss nur sehn ob ich die creme double in Passau bekomme.denn hier in Österreich gibts das nicht.aber is ja zum glück nicht so weit

  6. iris 30. März 2017 at 22:46

    Hallo Astrid, Ich wünsche jetzt schon mal viel Erfolg. Ich kann mir das echt nicht erklären. Denn der der Ansatz ohne Mehl ist ja schon sehr flüssig. Die Mehl Menge ist ja auch nicht viel. Wichtig ist aber, bei dem Mehl zufügen, nicht mehr grpßartig lange zu rühren. Berichte bitte mal ob es geklappt hat.

  7. BAckfee 31. März 2017 at 15:32

    Glückwunsch zu dieser großartigen Torte . Werde sie am Wochenende backen …sag mal …ist es richtig dass die Backform wirklich nur 20 cm Durchmessers hat??? Das ist ja wirklich niedlich 😉?

  8. iris 31. März 2017 at 23:42

    Nein, ich habe eine ganz normale 25 cm Backform genommen. Schon mal aus dem Grund, weil ich keine 2 kleinere hatte. Die Torte wird auch so hoch genug.

  9. iris 31. März 2017 at 23:45

    Ach ja … es lässt mir keine Ruhe woran Dein Teig Problem herkommt… da fällt mir gerade ein … hast du den Kaffee vielleicht zu heiß genommen? So könnte das Problem mit dem Mehl entstehen. Aber das ist auch wieder nur eine Vermutung.

  10. Markus 2. April 2017 at 7:19

    Hi,

    wenn ich mich an die Fernsehshow zurückerinnere, gab es noch eine Besonderheit bezüglich des Mehls. Standard 405er war es nämlich nicht. Ich meine irgendetwas “dunkleres” und gröber gemahlen. Habt Ihr eine Idee???

    VG Markus

  11. iris 2. April 2017 at 9:30

    Hallo Markus, deine Erinnerung basiert auf den Koch Raue, weil er annahm, dass es ein anderes Mehl handelte. Das ist ganz normales Mehl und die Farbe kommt durch den Kaffee im Teig. Die Erfinderin des Rezepts hat nur das Mehl von einer ortseigenen Mühle genommen, wenn ich mich richtig erinnere. Aber es hat mit normalen Mehl ja wunderbar geklappt.

  12. Astrid Brandt 3. April 2017 at 15:34

    Hallo Iris,
    Wollte nur bescheid geben…es hat geklappt!Kuchen steht im kühlschrank
    Lg
    Astrid

  13. iris 3. April 2017 at 19:37

    Na Supi! Lass es Dir schmecken!

  14. Jan 5. April 2017 at 13:33

    Ich danke Ihnen für das tolle rezept. Wird sofort ausprobiert. Tiramisu mag ich sowieso sehr gern.
    Beste Grüße, Jan

  15. Susi 13. April 2017 at 17:22

    Hallo, super da ist es ja das ganze Rezept!! Bin ich froh es hier gefunden zu haben. Vielen Dank an dieser Stelle!! Mich hat diese Torte so gefuchst nach zu backen seit ich es im Fernsehen gesehen habe. Und jetzt sitze ich hier vor meinem Ofen und schaue dem zweiten Boden zu.
    Ich musste leider auf zweimal backen da ich keine zwei gleich großen Firmen hatte.
    Bin über meinen ersten Boden sehr begeistern gewesen bis ich beim abkühlen im Ofen zugesehen habe wie er wieder eingesackt ist 😥
    Soll ich den etwa nach der backzeit sofort rausholen?
    Dann ist mir im Rezept aufgefallen das von 200gr. Zucker gesprochen wird aber das eiweiß wird mit Puderzucker geschlagen….. hab ich da was falsch verstanden?
    Ganz liebe Grüße Susi
    Freue mich auf ne Antwort

  16. iris 14. April 2017 at 10:38

    Mir ging es genauso, wo ich die Sendung gesehen hatte… Die Torte mußte genial sein! Bei mir ist er auch etwas eingesckt, aber nicht ganz so sehr. Ich glaube das sieht man auch auf meinen Bildern vom ferigen Teig. Natürlich nach der Backzeit rausholen, aber beim letztenmal backen (inzwischen das 4. mal 😉 war die Backzeit etwas länger. Wenn du einzeln backst, wie machst du das denn dann mit den Teig? 2x zubereiten? Denn Backpulverteig darf nicht solange stehen, sobald er zubereitet ist, muß er eigentlich sofort in den Ofen.
    Mit dem Zucker, das habe ich auch gemerkt … weil ich ja auch immer wieder auf meiner Seite nach dem Rezept schaue. Irgendwie fehlten mir immer wieder 1x Zucker… Inzwischen habe ich einfach 100 g Zucker mehr genommen. Das hat dem Rezept nicht geschadet… Im Original Rezept rührt sie die Eigelb ohne Zucker. Da hat sich doch ein Fehler bei mir eingeschlichen…. Ich finde aber, daß das Eigelb mit Zucker fluffiger wird (jetzt will ich mir den Fehler gut reden).
    Ich hoffe deine Torte ist trotzdem geworden.

  17. Gabi 16. April 2017 at 18:05

    Hab heute 2 Torten gebacken, statt Öl hab ich bei der zweiten geschmolzene Butter verwendet, schmeckt mir im Vergleich besser als mit Öl und wird lockerer. Auch hab ich die ganze Masse jeweils in nur einer Form mit 165 Grad gebacken, entsprechend die Backzeit verlängert und nach dem Abkühlen dann einfach auseinander geschnitten. Den oberen Teil des durchgeschnittenen Kuchens hab ich als Boden genommen damit dann das Oberteil der Torte schön eben ist.
    Wie empfohlen hab ich auch die Crememenge verdoppelt (bei mir blieb nicht viel Creme übrig ) und zum Kaffee hab ich noch etwas Amaretto dazugegeben.
    Lecker

  18. iris 16. April 2017 at 20:20

    Ich bin ja auch so ein “Butter Fan”, weil es ja auch immer Geschmack bringt. Nur hier habe ich das Original Rezept versucht und bin dann bei Öl geblieben. Das der Teig noch lockerer wird ist für mich kaum vorstellbar, werde ich aber mal ausprobieren. Schön das es auch mit einen Tortenboden geklappt hat. Viele haben ja auch nicht immer 2 gleiche Backformen. Schön das du es auch mit der Creme Masse auch so siehst. Das doppelte an Creme Double und die Mascarpone macht das zwar alles etwas teurer – doch das ist die Torte schon wert!
    Der Amaretto zum Kaffee dazu – SUPER IDEE!

  19. Andreas 7. Juni 2017 at 17:27

    Hallo, wieso steht hier einmal 200ml kaffee, dann 100ml kaffee? Umluft und oder unter oberhitze?

  20. iris 9. Juni 2017 at 11:05

    Hallo Andreas, 100 ml sind in den Teig zu geben und die anderen 100 ml sind dann dafür, um die 2 gebackenen Böden zu bestreichen. Dabei den Kaffee für den Teig aber nicht heiß zugeben! Der Kaffee kann aber schon noch etwas warm sein. Ich backe immer mit Umluft und es funktioniert damit hervorragend.

  21. Cath 2. August 2017 at 15:18

    Mein Teig ist meinem Geschmack nach zu fest geworden und nicht flüffig. Bin ein bisschen enttäuscht

  22. iris 2. August 2017 at 17:37

    Hallo Cath, ich kann mir das jetzt nicht erklären, warum Dir das passiert ist. Mir ist letztens auch mal ein Fehler passiert, ich hatte mich beim Mehl “verwogen” und nur 185 g statt 285 g genommen. Mir ist zwar bei der Herstellung aufgefallen das der Teig etwas dünner wie sonst ist… doch nach soviel mal backen, konnte ich mir zu dem Zeitpunkt meinen Fehler nicht erklären. Nach dem aber der Teig nach dem Backen arg zusammengefallen ist, war mir klar – da ist was schief gelaufen. Nach mehreren Stunden Grübeln, erinnerte ich mich an die abgewogenen 185 g Mehl. Nun war der Fehler erkannt. Woran es bei Dir lag, das gilt es jetzt noch zu ergründen! Versuche es doch nochmal, irgendwo hat sich da ein Fehler eingeschlichen. Es lohnt sich ein neuer Versuch! Melde dich dann nochmal ob es geklappt hat.

  23. Monika Krus 3. August 2017 at 11:35

    Vielen Dank!! Habe heute das Originalrezept nachgebacken. Die einzige Veränderung: habe das Öl auch durch Butter ersetzt. Der Kuchen ist ein Traum. Der Boden ist nicht eingefallen und auch die Creme reicht aus 😀.
    Mein Mann ist extra nach Hause gekommen und hat sich sehr über den Nachtisch gefreut.
    Das Rezept kommt auf jeden Fall in mein Kochbuch …..
    Danke!!!!

  24. iris 3. August 2017 at 12:18

    Das freut mich … Ja, es ist wirklich ein Rezept was man sich wirklich merken sollte. Ich backe die Torte Minimum einmal pro Monat.

  25. Anja Schreiner 5. August 2017 at 16:38

    Hallo zusammen,
    Frage an Astrid: was hast du geändert?? Mein Teig war auch gummimässig und so richtig fluffig ist er auch nicht geworden… 😩 Könnte aber am längeren rühren liegen um den ‘Gummi’ Teig mit dem Eischnee zu verbinden.
    Liebe Grüße Anja

  26. iris 8. August 2017 at 14:50

    Hallo Anja, leider hatte das ja Astrid nicht wirklich “verraten”. Ich hatte auf die Zugabe von heißen Kaffee getippt… Somit könnte sich auch so ein “Gummi-Teig” erklären. Und auf jeden Fall hast du Recht, das längeres Rühren den Teig nicht gut tut. Zumal dann auch die “Luft” aus dem Eischnee geht. Nach meinem letztem Fehler beim Abwiegen vom Mehl (zuwenig genommen, Teig war recht flüssig), bin ich nicht verwundert, wenn sich hier und da mal ein Fehler einschleichen kann. So oft wie ich schon diese Tiramisu Torte gebacken habe und dann passiert mir das.

  27. Annick 15. August 2017 at 5:20

    Hallo Iris,
    falls Du zwischenzeitlich den reinen Weinstein immer noch nicht gefunden haben solltest, ich verwende diesen hier:
    McCormick Weinstein, gibt es bei A**** in der Dose mit etwas über 40 Gramm und es ist wirklich ein Unterschied zu Weinsteinbackpulver.
    Dank Dir konnte ich die Torte jetzt auch schon mehrfach backen, bevor ich das Buch von Madame Forti in den Händen halte 🙂

  28. iris 16. August 2017 at 9:23

    Hallo Annik, Danke für den Hinweis. Aber ich habe inzwischen auch den reinen Weinstein. Inzwischen benutze ich sehr oft bei der Verwendung von steifen Eischnee, auch bei anderen Rezepten, eine Prise davon. Und ich kann auch den Unterschied zum Weinstein Backpulver bestätigen. Total witzig … das Buch von Madame Forti ist auch auf meiner “Bestell Liste”…

  29. Anonymous 16. August 2017 at 13:14

    Hallo Hallo,
    Hätte mal eine Frage, Ihr nehmt Creme Double, aber ich dachte bei der Sendung haben sie nur Mascarpone , und Sahne.

  30. iris 16. August 2017 at 13:34

    Die “Sahne” ist Creme Double … Die wird ja auch vorher aufgeschlagen. Auf die paar Cent die dann die Creme Double teurer ist, kommt es nicht an. Und die paar Kalorien schaden auch nicht bei dieser Torte. Die Creme Double gibt ja noch mehr Geschmack. Ein weiterer Vorteil ist sicher auch die Haltbarkeit und auch die Festigkeit. LG Iris

  31. Holger 24. August 2017 at 12:44

    Hallo Iris. Herzlichen Glückwunsch zu deiner super Torte. Ich bin gerade am recherchieren und habe mir die Vox Sendung nochmal angeschaut. Da sind mir 3 Sachen aufgefallen. Kannst du mir dazu was sagen?! Vielen Dank.

    1. Frau Forti sagte, sie würde zum Teig Hefe hinzufügen. Aber wieviel und ist das nötig?

    2. Sie nimmt 120ml Öl. Im original Rezept steht aber auch 100ml. Ist das relevant?

    3. Sie fügt dem Teig 1Teelöffel Filterkaffee hinzu. Ist das wichtig? Wenn ja, meint sie einfach 1 Teelöffel Kaffeepulver oder den Kaffeesatz aus dem Filter wie Raue das gemacht hat?

  32. iris 24. August 2017 at 13:27

    Hallo Holger, erstmal Danke für deinen Kommentar. Zu 1. Hefe kann nicht sein, ich denke mal, sie meint das Backpulver. (Übersetzungsfehler) 2. Das Rezept ist ja von Ihr und was sie in der Vox Sendung gebacken hat ist vielleicht auch nicht die gleiche Tortenform? Bei mir hat es immer super mit den 100 ml geklappt. Ich nehme übrigens immer noch Öl, obwohl manche in den Kommentaren geschrieben haben, das sie es mit Butter machen. Zu 3. Das mit dem Teelöffel Kaffee steht in Ihren Rezept ja nicht. In der Sendung ist es mir gar nicht aufgefallen ;). Ich habe es bis jetzt noch nicht gemacht, aber wenn würde ich es mit normalen Filterkaffee probieren.
    Mir und nicht hur mir schmeckt die Torte aber auch so perfekt.
    Es steht bei mir schon wieder Mascarpone und Creme Double im Kühlschrank. fürs Wochenende 😉

  33. Holger 26. August 2017 at 8:05

    Hallo Iris. Danke für deine Antwort. Hefe kann ich mir auch nicht vorstellen. Aber das stand so in den Untertiteln. Beim Öl nehme ich auch erstmal 100ml. Und wahrscheinlich ist der Geschmack mit einem Löffel Kaffee oder Kaffeesatz noch intensiver. Das werde ich bei der zweiten Torte versuchen. In der Apotheke kostet 100g Weinstein 12€. Hast du das billiger bekommen? Viele Grüße

  34. iris 26. August 2017 at 18:11

    Ich habe online bestellt und mich für das Cream of Tatar von Waitrose. Das sind 140 g für 9,50 € + Porto. Das Angebot aus der Apotheke ist doch super, gekauft und fertig. Die 100 g zu verbrauchen … ist dann schon mal eine Leistung im privat Haushalt. Wichtig dabei ist, nicht zu vergessen, das man etwas Soda (Natron) noch zufügen muß, wenn man reines Cream of Tartar und normales Backpulver verwendet. Beim verwenden von Weinstein Backpulver braucht man das wiederum nicht da schon Soda drin ist. Berichte mal ob das mit dem Kaffeezusatz noch besser wird… LG Iris

  35. Holger 27. August 2017 at 9:07

    Sehr gut, dass Du das nochmal erwähnst. Bitte nochmal erklären. So habe ich es jetzt verstanden.

    Variante 1: Zum Mehl kommt 1,5 Teelöffel Backpulver und zum Eischnee 1/4 Teelöffel Weinstein. Hier muss ich aber etwas Soda hinzufügen. Wieviel? 1Teelöffel? Also wenn ich auch Weinstein von Waitrose nehme, muss ich Soda kaufen.

    Variante 2: Wenn ich Weinstein Backpulver benutze, brauche ich beim Eischnee kein Weinstein und Soda hinzufügen. Dann kommt nur Zucker zum Eiweiß.

    Danke.

  36. iris 27. August 2017 at 11:25

    Auf dem Cream of Tartar steht das bei der Anwendung drauf. Auf diese Risiken und Nebenwirkungen beim Backen, wird wohl der Apotheker in diesem Fall nicht hinweisen 😉
    Das Cream of Tartar braucht eben Soda um zu wirken. Im den meisten ausländischen Rezepten wird mit Backpulver gearbeitet, was von Hause aus Soda enthält. Darum wird das fast nie extra erwähnt.
    Das Weinsteinbackpulver ist eben auch eine Mischung, es enthält Soda (Natron), Weinstein (Monokaliumtartrat), Säuerungsmittel und Maisstärke.
    “Normales Backpulver” enthält zwar auch Soda als Backtreibmittel doch es kommt ja im Prinzip nicht zu dem Eiweiß. Also gibt man noch etwas Soda mit zum Eiweiß. So einen halben bis einen Teelöffel gebe ich immer extra Soda dazu. Ich bin mir zwar nicht ganz sicher ob es nötig ist, aber es funktioniert und der Teig wird richtig gut locker.
    Also bei deiner Variante 2 mußt du auf jeden Fall auch Weinstein und Soda bzw. Extra Weinsteinbackpulver zum Eiweiß geben! Bei Variante 1 brauchst du auf jeden Fall noch Soda.
    Am Anfang habe ich ja immer einen Teelöffel Weinsteinbackpulver extra zum Eiweiß genommen und das hat auch super funktioniert. Nur man will halt immer das Original ausprobieren … darum nun eben 1/4 Teelöffel Cream of Tartar und eben etwa einen Teelöffel Soda. Somit fallen natürlich die anderen Zusatzstoffe, die sonst so im Backpulver sind weg, wenn man nur die 2 “reinen” Zusätze nimmt.
    Soda sollte man immer zu Hause haben 😉 Ich kauf das Kilo weise, weil ich damit auch immer wiedermal meinen Backofen putze oder es auch in den Abfluß jage…

  37. Holger 27. August 2017 at 12:15

    Vielen lieben Dank. Also jetzt noch Soda. 😉 Habe ich auch nicht. Welches Produkt nimmst du? Da ich mich da auch nicht auskenne am besten Baking Soda von Arm&Hummer. Man darf ja nicht jedes Soda auch in Lebensmittel machen. Man ist das kompliziert. Sorry das ich dich so nerve. Liebe Grüße

  38. iris 27. August 2017 at 17:10

    Alles gut und auch gar nicht kompliziert … ich rede von Soda … meine aber Natron zum Backen … Es gibt dabei einen Unterschied – Natron ist Natriumhydrogencarbonat – und – Soda ist Natriumcarbonat –
    Das Problem liegt in der verschiedenen Ausdrücken für ein und dasselbe Produkt – Sprich fürs Backen gibt es Speisesode und Backnatron und beides ist aber Natron.
    Soda ist eigentlich eher das Waschsoda.
    Sorry für mein Durcheinander was ich anscheinend angerichtet hab durch die Begriffe …. Baking Soda ist super und meist auch preiswerter (auf die Menge gesehen) als normales Natron zum Backen (die kleinen Tütchen die es bei den Backzutaten da gibt)

  39. Anonymous 9. September 2017 at 18:00

    Vielen Dank für das Rezept! Es hat bei mir gleich auf Anhieb super funktioniert auch ohne Weinstein. Ich hab die Torte schon für zwei Familienfeste gebacken und jedesmal waren alle schwer begeistert. Meine nächste Anschaffung wird nun das Backbuch von Melissa Forti sein, das bekommt man jetzt bei Amazon auf deutsch. Aber dank diesem Blog musste ich nicht solange auf das Rezept warten.

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