Tafelspitz vom Kalb oder Rind wird ja meistens gekocht, warum nicht einmal anbraten und einen zarten Braten daraus zaubern? Genau das gab es heute bei uns. Klar ist der vom Kalb noch mal um einiges zarter, als der vom Rind, aber auch teurer.

Tafelspitz vom Kalb gebraten

So entwickelt sich der Tafelspitz vom Kalb zum Braten. Nachdem der Tafelspitz etwas angebräunt ist, gibt man das Suppengemüse und  Zwiebel dazu, abgelöscht wird dann mit einen sehr guten Schuß Rotwein. Diesen lässt man dann solange einkochen bis der “Weingeruch” verflogen ist. Dann gießt man mit Fleischbrühe auf, würz mit den typischen Gewürzen und lässt das ganze schmoren bis es schön weich ist. Heraus nehmen und dann in feine Scheiben schneiden.

Die Soße ist ja, wie auch der Braten dann selbst entstanden. Die Soße wird durch Sieb gegossen und etwas angedickt und nochmal abgeschmeckt.

röstelnEin schönes Gemüse wäre sicher noch toll gewesen. Aber wir haben nur das Fleisch mit Soße pur genossen.

Klöße mit Croutons gefüllt gab es dazu. Wir haben Sie in lecker Butter angebraten. Für Kalorienzähler ein Tipp – Weißbrot einfach im Toster rösten und dann in Würfel schneiden. Bei der Variante muß man dan auch nicht ganz so sehr aufpassen das sie nicht verbrennen. Den Rest von den Croutons, der übriggeblieben ist, den esse ich jetzt gerade als Snack. Man sollte diese niemals fertig kaufen. Denn so schnell wie diese frisch gemacht sind, lohnt es sich gar nicht. Abwechslungsreichen Geschmack in die Croutons bringt man, in Form von Knoblauch (in die Butter geben beim anbraten) oder auch Kräuter kurz vor Ende darüberstreuen. Der Artikel sollte aber nicht über diese Croutons sein…  🙂

Nur noch kurz erwähnt sei das wir die Klöße aus fertiger frischen Kloßmasse gemacht haben, diese war im Angebot für unglaubliche 50 cent. 8 Klöße sind daraus geworden. Der Preis ist doch wohl der Witz oder?

Jetzt aber hier unser Teller:  Teller mit Kalbstafelspitz