Stück LachsNun heute ist ja Karfreitag … KEIN Fleisch sollte man nach alter Regel essen. Nun nicht das wir viel von der Regel halten, aber Fisch essen wir ja eh gern. Warum dann diesen Tag nicht auswählen?

Ein kleines Stück Lachs hat es in den Einkaufswagen geschafft, aber schon mal im Vorfeld – es hätte etwas mehr sein können. Es waren in etwa 180 g pro Person, aber so etwas über 200 g sollten es schon sein, das klingt jetzt zwar nicht soviel mehr, aber es macht es schon aus.

Den Lachs haben wir enthäutet, dann schwach mehliert, gesalzen und wie immer sollte man Lachs nur bei schwacher Hitze anbraten. Das Ganze geht ja unproblematisch, es kann eigentlich gar nichts schief gehen – nur aufpassen sollte man das er nicht zu lange brät. Wenn Lachs zu trocken wird kann man diesen zwar noch essen, aber geschmacklich verliert er ganz schön viel dabei. Braten Sie den Lachs immer erst an, wenn so ziemlich alles andere schon fast fertig ist.

Kartoffeln kochen ja von allein und da kann man abschätzen wie lange die brauchen. Genauso ist es mit dem grünen Spargel der kocht auch nebenbei. Schneiden Sie den grünen Spargel immer großzügig ab, es ist besser als wenn man dann holzige Stücke auf dem Teller hat. In das Kochwasser vom Spargel gibt man Salz, Butter, Zitrone und etwas Zucker.

Die Buttersosse ….

Rote ButtersosseDann wollten wir eine Buerre Blanc machen … das ist eine französische Buttersosse. Jetzt hatten wir aber heute ein Problem – nur rote Zwiebeln im Haus! Dann gab es eben rote Buttersosse. Diese Soße entsteht ganz einfach indem man Zwiebelwürfel (am besten Schalotten) in Weißwein gibt und das rduzieren lässt. Nun unsere Zwiebelwürfel haben das Ganze natürlich völlig rot gefärbt. Aber wir haben ja Ostern – das ist ja eigentlich auch bunt 😉

Es soll schon fast alles reduziert sein,  etwas Flüssigkeit soll aber noch drin sein. Dann lässt man das auf dem Herd und rührt stückchenweise kalte Butter ein. Es ist eine Buttersoße – also nicht an Butter sparen. Die Soße für uns zwei, eine Zwiebel, ein Spritzer Zitrone, Salz, etwa ein viertel Wein und ein halbes Stück Butter. Die Soße wird dann durch ein Sieb gegeben und ist schön sämig, selbst ein Rest der eventuell übrigbleibt, ist dann im kalten Zustand fast wie eine Mayonaisse – und immer noch extrem lecker. Das lohnt sich auf jeden Fall mal auszuprobieren, für die perfekte Buttersosse nehmen Sie aber Schalotten. Denn die Farbe bei uns ist im Endeffekt doch etwas gewöhnungsbedürftig – aber glauben Sie mir, geschmeckt hat es dennoch ausgezeichnet.

Teller Lachs mit roter Buttersosse